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Review | teraglove (+ Gewinnspiel)

Wenn der Arbeitskollege mal wieder auf den Bildschirm des iMacs gelangt hat um dir ganz genau zu zeigen welchen Link du anklicken sollst oder der MacBook-Screen nach einem faulen Wochenende im Bett ein wenig eingestaubt ist sollte man zum Reinigungstuch greifen.
Ein Problem das mir dabei leider immer wieder auffällt: Sie sind entweder immer da wo man sie gerade nicht braucht (z.B. am Arbeitsplatz) oder sie verschwinden spurlos. Die Tücher die Apple bei neuen Produkten beilegt sind wirklich gut, aber zumindest bei mir sind sie oft schwer auffindbar was wohl auch daran liegt das Sie sich bis zur Unkenntlichkeit falten lassen.
Vor einigen Wochen bekam ich wieder Post von Moshi. Erneut ein Care-Paket mit allerhand Produkten zum testen. Darin war u.a. der “Reinigungs-Handschuh” teraglove. Noch mal zur Info: Ich bekomme die Produkte von Moshi kostenlos zur Verfügung gestellt, schreibe aber dennoch das was ich denke. Der einzige Grund warum bisher jedes Review positiv ausfiel liegt an der Qualität der Produkte. Nachdem Bernd auch die Möglichkeit hatte einige der Produkte zu testen wird er euch das auch bestätigen können :)
Wie viele Produkte von Moshi die ganz oder teilweise aus Stoff sind ist der teraglove aus Terahedron™ Mikrofaser gefertigt. Dieses Material ermöglicht es Staub und Fingerabdrücke auch ohne Reinigungsmittel zu entfernen. Zum Lieferumfang gehört neben dem teraglove auch eine kleine Zerstäuberflasche die einfach mit ganz normalem Leitungswasser gefüllt wird, welches auf den teraglove aufgesprüht wird. Ich habe es heute getestet (nachdem ich den iMac aufgrund des MacBooks ein wenig vernachlässigt habe und somit ein paar Fingerabdrücke und Staub zu entfernen hatte) und es funktioniert ganz ohne Reinigungsmittel mit einigen Wischbewegungen. Kein Schmutz und vor allem keine Schlieren. Einfach nur ein sauberes Display. Ich würde mir ein dreimal so großes Tuch aus Terahedron™ zum Fensterputzen wünschen ;)
Der teraglove ist mit 16$ sehr günstig und sein Geld definitiv werd. Immerhin könnt Ihr den teraglove für so ziemlich jeden Bildschirm nutzen den Ihr finden könnt.
Wegen den Versandkosten: Habt Geduld, evtl. gibt es in naher Zukunft einen Handelspartner in Deutschland. Ich habe eure Kritik diesbezüglich nämlich weitergeleitet und jemanden vermittelt. Sobald es soweit ist erfahrt Ihr es natürlich hier.

Gewinnspiel
In meinem Paket waren aus unerfindlichen Gründen zwei teragloves. Zum simultan putzen. Aber Spaß beiseite, der Zweite ist natürlich für euch ;)
Diesmal läuft das Gewinnspiel mal nicht über Twitter, da die FaceBook-Page schon ein bisschen neidisch ist ;)
Um teilzunehmen werdet einfach Fan von MacView auf Facebook und postet an die Pinnwand warum gerade Ihr den teraglove braucht. Die einfallsreichste/wichtigste/interessanteste Meinung gewinnt – entscheidend ist hierbei mal ausnahmsweise meine Meinung und nicht der Zufall.
Beispiel: “Ich brauche den teraglove weil ich mit meinem MacBook in einer Fritteusenfettfabrik arbeite” – zumindest in der Art ;)
Teilnehmen darf jeder Facebook-User mit einem Wohnsitz in Deutschland. Ausgeschlossen sind Accounts die ausschließlich für Gewinnspiele angelegt worden sind. Teilnahmeschluss ist der 30.07.2010 um 23.59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Glück!
Gepostet von Timm | 1 Kommentar
GTD | Eine Artikelreihe
Jeder hat schon mal von “Getting Things Done“ gehört. (im folgenden GTD genannt). GTD ist eine Selbstmanagement-Methode von David Allen, mit der sich bei richtiger Anwendung effizienter und stressfreier arbeiten lässt. Das Hauptprinzip ist, eine Sammelstelle für alle Aufgaben zu haben so das man den Kopf frei für eine Aufgabe hat ohne die anderen zu vergessen.
Die Methode zu erlernen ist relativ einfach. Es gibt entsprechende Lektüre und die Verwaltung der Aufgaben kann analog (Stift & Zettel/Ordner) oder digital erfolgen. Um letzteres wird sich diese Artikelreihe drehen.
Ich nutze GTD nun schon eine Weile und es nimmt einem doch die Last etwas von den Schultern. Dank entsprechender Software lassen sich Aufgaben terminieren, katalogisieren und auf viele verschiedene Arten verwalten. Auch deshalb bevorzuge ich entsprechende Software (+ Backup natürlich).
Die Stammleser werden sich erinnern das ich mit “Things” schon eine GTD-Software vorgestellt habe, die damit auch den Anfang macht. In den kommenden Wochen werde ich noch NoteBook und OmniFocus unter die Lupe nehmen und mich natürlich auch nach Freeware Alternativen umsehen. Wer dementsprechend Tipps hat kann diese ja in den Kommentaren posten. Ich werde diese dann mit einbeziehen.
Schönes Wochenende und legt auch mal die Füße hoch!
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Blog | Anders denkend?
Der Apfelkasten Podcast (eine Empfehlung an dieser Stelle) hat bei Bernd eine Frage aufgeworfen, die schon viele Mac-Blogger beantwortet haben (admartinator, apfelbuero, macmylife, rockmymac, iAppleptiker): Warum sind wir anders bzw. sind wir anders? “Wir”, das sind die Apple-User. Die, die Ihr Geld für Produkte aus dem Hause Cupertino ausgeben und sich damit einfach besser fühlen.
Apple und seine User sind anders. Anderenfalls wäre ich vermutlich Ende letzten Jahres nicht umgestiegen und wäre nicht immer noch so verdammt froh darüber. Meine erste Begegnung mit dem Mac liegt sogar noch weiter zurück. Damals wusste ich allerdings nichtmal was “Mac” überhaupt sein soll. Es war der iMac G3 der mich so faszinierte. Was gibt es auch schöneres für einen Jungen als ein bunter Rechner :D Anders klingt zwar nach “merkwürdig”, aber alles andere wäre auch überzogen. Wir sind anders als Windows-User. Also sind wir vor allem in den Augen selbiger anders. Wir sind nicht elitär weil unsere Macs ein Heidengeld kosten. Ich selbst würde mir auch einen günstigen Mac wünschen. So um die 400 Euro. Ein Einsteigermodell. Der Mini war das kein schlechter Anfang bis zur Preiserhöhung. Aber viele halten Mac-User für arrogant. Ich bin der Meinung das ich mich seit dem Besitz eines Macs nicht sonderlich verändert habe. Ausser das ich noch lieber am Computer arbeite als sonst schon. Nur aus PC wurde Mac.
Nein, wir sind anders weil wir uns auf unsere Macs verlassen (können). Bei Windows-Rechner hatte ich überspitzt gesagt Angst vor einem Bluescreen wenn ich mal kurz zu lang gezwinkert hab. Seitdem ich umgestiegen bin ist mir nicht einmal das System abgestürzt. Klar, ab und zu hängt sich auch unter OS X ein Programm auf, aber eben nur das Programm und nie das ganze System.
Wir sind anders weil wir Design lieben. Ich könnte jetzt einfach nicht mehr zu einem grauen 0815-Towergehäuse zurückkehren wo die Verarbeitung dem Material entspricht: Plastik. Das Design eines Macs ist einfach stimmig. Man freut sich beim iMac davorzusitzen. Betriebssystem und Hardware, die man sich von einem Hardwareversand zuschicken lassen kann, ergänzen sich gut. Auch der leuchtende Apfel beim MacBook ist ein Detail das man selten sieht, aber wenn man es sieht freut man sich.
Beim iPhone genauso. Ich hatte einen iPod touch, durfte einen Palm Pre testen und hab diesen sofort mit jemanden gegen sein iPhone getauscht (ich bin froh das jemand umbedingt das Pre wollte). Ich kam mit dem Smartphone von Palm einfach nicht zurecht bzw. wurde nicht warm damit. Jetzt bin ich wieder zufrieden. Auch wenns nur ein iPhone 3G ist. Das Geld reicht nicht für ein iPhone 4 und ich bin als Schüler auch nicht bereit 50€ monatlich für einen Vertrag zu zahlen nur um die Hardware zu bekommen die ich eigentlich will. Soviel Fanboy bin ich dann doch nicht.
Zum iPad kann ich noch nichts sagen da ichs noch nicht habe (ein Sponsor ist allerdings schon gefunden – näheres wenns soweit ist), aber ich bin mir sicher das es meinen Medienkonsum wieder stark aufwerten und verändern wird.
Sind wir anders weil “nicht-Mac-User” uns als anders bezeichnen? Ja und nein. Ja wir sind anders als sie, sonst wären wir Windows-User. Aber nein, weil wir auch Sie als “anders” bezeichnen könnten. Wir setzen andere Prioritäten. Das ist alles.
Soll doch jeder glücklich werden mit dem was er nutzen möchte. Das ist doch die Hauptsache.
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Buch | Von Windows zum Mac – die Umsteigefibel

Vor einigen Wochen klingelte der DHL-Mann an der Tür. Nanu, ich erwarte doch gar nichts? Nachdem ich das Paket geöffnet hatte kamen mir 2 Bücher und ein handschriftlicher Brief entgegen. Die Jungs von Mandl & Schwarz seien über meinen Blog gestolpert und wollten mir diese zwei Bücher schenken. Einmal “Von Windows zum Mac – die Umsteigefibel” und “Das Grundlagenbuch zu Mac OS X 10.6 Snow Leopard”. Ohne Gegenleistung – aber man würde sich natürlich über ein Review freuen. Nachdem ich ein bisschen im Buch gestöbert habe war klar: Sollt Ihr haben! Die Bücher sind es wert :)
Fangen wir an mit dem Buch “Von Windows zum Mac – die Umsteigefibel“. Ich bin jetzt etwas mehr als ein halbes Jahr Mac-User und kenne mich eigentlich schon recht gut aus. Man gewöhnt sich schnell an Mac OS X. Am Anfang sah das anders aus. Welche Software für was? Wie war noch mal die Tastenkombination? Was gibt es unter OS X was es unter Win nicht gibt? Die typischen Sachen. Man fühlt sich zurückversetzt wie ein Kind das zum ersten Mal am Computer sitzt. Learning by doing ist angesagt aber auch eine gute Lektüre kann nicht schaden.
Das Schöne an den Sachbüchern von Michael Schwarz und Daniel Mandl ist: Sie lesen sich nicht wie Sachbücher. Die Art zu schreiben ist erfrischend aber professionell. Ich weiß nicht wann mich ein Sachbuch das letzte Mal zum lachen brachte – und von diesen Stellen gibt es einige. Dennoch driftet das ganze nie ins lächerliche ab sondern ist eine ungewöhnliche, produktive Art sich mit (seinen) Anfängerfehlern auseinanderzusetzen.
Das Buch richtet sich vor allem an (noch) Windows-User die entweder gerade gewechselt sind oder mit dem Gedanken spielen. Deshalb widmet sich das Buch aus ausführlich Bootcamp und verschiedenen Virtualisierungslösungen wie Parallels Desktop und VMware Fusion. Andere Themen werden daher leider etwas kurz angeschnitten. Besonders im Fall von Time Maschine hätte ich mir etwas mehr Informationen gewünscht.
Fazit
Wer den Umstieg noch nicht gemacht hat dem kann ich das Buch wärmstens empfehlen. Der Schreibstil sucht seinesgleichen und 12,90€ für 160 Seiten (oder 10,00€ für die PDF) sind durchaus ein fairer Preis.


